Item List

Frage Thema Item Text Antwort Format Konstrukt Eingesetzte Kogn Techniken Ergebnis
alle Bürger einen ausreichenden Lebensstandard haben. Nein Der Begriff "ausreichend" war zwei Testpersonen zu unpräzise.
es mehrere politische Parteien gibt. Nein
regelmäßig freie und geheime Wahlen stattfinden. Nein
Meinungsfreiheit besteht. Nein
Pressefreiheit besteht. Nein
es eine Vielzahl unterschiedlicher gesellschaftlicher Vereine und Organisationen gibt. Nein Für eine Testperson bedeuten die beiden ltems F und K das Gleiche, da nach semer Auffassung Parteien auch Organisationen seien.
a. Briefe, Mitteilungen oder E-Mails Nein Die meisten der Erwerbstätigen und der 12er haben relativ häufig mit Briefen, Mitteilungen oder E-mails zu tun. Von daher ist es natürlich nicht verwunderlich, dass fast alle TP gut oder zumindest einigermaßen in der Lage sind zu erklären, was denn eigentlich eine E-mail ist.
b. Artikel in Zeitungen, Zeitschriften oder Newslettern Nein Bei Artikeln in Zeitungen, Zeitschriften oder Newslettern zeigt sich ein Unterschied zwischen den Erwerbstätigen und den 12ern, dahingehend, dass Letztere hier deutlich häufiger „nie“ oder „seltener als einmal pro Monat“ angeben als die Erwerbstätigen.

Im Gegensatz zu E-mails, die von sehr vielen TP definiert werden können, gelingt es beim „Newsletter“ nur wenigen TP eine korrekte Definition zu geben. Sowohl bei den Erwerbstätigen als auch bei den 12ern dominieren Beschreibungen, die nicht das Wesentliche eines Newsletters treffen („Nachrichten im Internet“, TP 02) oder – sehr viel häufiger – schlicht falsch sind („Informationen von der Firma in kompakter Form“, TP 13; „neuer Brief, neue Mitteilung“, TP 09; „Neuigkeiten, Nachrichten, Bild-Zeitung“, TP 11; „Brief mit Neuigkeiten“, TP 18; „die neuesten Nachrichten, Neues Blatt“, TP 20) – man behilft sich beim Beantworten des Items offensichtlich gerne mit dem Versuch, den Begriff „Newsletter“ schlicht zu übersetzen.
c. Bücher Nein Besonders viele Bücherleser finden wir unter unseren TP nicht, da unterscheiden sich die Erwerbstätigen kaum von den 12ern, die aber schon ein wenig mehr lesen, allerdings – wie gleich gezeigt wird – im Privatbereich.

Drei Personen fragen spontan zurück, ob bei der Beantwortung der Frage an das berufliche oder das private Lesen von Büchern gedacht werden soll. Nachdem der Interviewer keine über die Eingangsfrage hinausgehende Hilfestellung leistet (leisten darf), entscheiden zwei Personen, privat Gelesenes mit einzubeziehen.

Jene TP, die angaben, Bücher zu lesen, wurden nach der Art der gelesenen Bücher gefragt. Dabei nannten sechs von acht TP Romane, Bastel-, Kunst- und Schulbücher sowie Reisführer und Geschichtsnovellen. Auch dies werten wir als Hinweis darauf, dass die Grenze zwischen privat und beruflich möglicherweise nicht immer gezogen wurde. Aber dies ist ja ein genereller Befund dieser Frage.
a. Briefe, Mitteilungen oder E-Mails Nein Kein Befund.