Item List
| Frage Thema | Item Text | Antwort Format | Konstrukt | Eingesetzte Kogn Techniken | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|---|
| e) dass Kinder sehr viel Aufmerksamkeit brauchen, das kann die Partnerschaft belasten. | Nein | ||||
| f) dass die Zukunft viel zu unsicher ist, um Kinder zu haben. | Nein | ||||
| g) dass es viel zu kompliziert geworden ist, Kinder groß zu ziehen. | Nein | ||||
| h) dass sich viele Paare trennen, da ist es am besten, keine Kinder zu haben. | Nein | ||||
| i) dass Kinder von vielen als störend empfunden werden. | Nein | ||||
| j) dass, wenn Kinder erst einmal auf der Welt sind, diese Entscheidung nicht rückgängig zu machen ist. | Nein | ||||
| k) dass es keinen guten Grund gibt, Kinder zu haben. | Nein | Dieses Item findet bei den Testpersonen überwiegend keine Zustimmung. Spontane Reaktionen: Testpersonen überlegen lange (zwei Fälle), „die Frage ist schlimm“, „der Grund ist seltsam“. Auch das General Probing zu diesem Item lässt ein gewisses Unverständnis das Item betreffend erkennen. Sieben der 20 Testpersonen verwenden Formulierungen wie „keine Ahnung“, „schwierig“, „etwas komplex“ – oder auch „das ist blöd“, „ich finde die Frage irgendwie doof“ oder die Aussage sei schlecht formuliert. Die Ergebnisse des Probings (siehe Anhang 11 im Bericht, der als PDF angehängt ist) zeigen, dass das Item nur von wenigen Testpersonen ansatzweise verstanden wird. |
|||
| a) Kinder zu haben gehört einfach zum Leben dazu, das ist ganz normal. | Nein | ||||
| b) Ein sinnerfülltes Leben ohne Kinder gibt es nicht. | Nein | ||||
| c) Man sollte Kinder haben, weil sie später unsere Renten sichern. | Nein | Die Testpersonen lassen sich in zwei Gruppen einteilen: 1. Personen, die „sehr/eher stark“ antworten (n=11), begründen ihre Antwort mit der Logik des Rentensystems, das nach dem Prinzip funktioniert, dass jüngere Generationen die Rente der älteren Generationen sichern. 2. Personen, die „eher wenig/überhaupt nicht“ antworten (n=9), argumentieren dagegen, dass Personen sich sicherlich nicht bewusst wegen des Rentensystems für Kinder entscheiden. Auf Nachfrage stellt sich auch hier heraus, dass drei Personen die Frage aus ihrer eigenen Sicht beantworten, nicht aus Sicht der Allgemeinheit. Dieses Item passt strukturell nicht in die Itembatterie, weil es als einziges Item normativ formuliert ist („…sollte...“). Darüber hinaus besteht das Risiko, dass Testpersonen das Item so bewerten, als ob es um die Abfrage von bundesdeutscher Realität („ja, so ist unser System“) und nicht um eine gesellschaftliche Begründung für Kinder gehe. |