Item List

Frage Thema Item Text Antwort Format Konstrukt Eingesetzte Kogn Techniken Ergebnis
j) Es ist wichtig, dass ein Paar von beiden Herkunftsfamilien akzeptiert wird. Ja

Alle Kategorien der Antwortskala sind relativ ausgeglichen besetzt. Der Begriff „Herkunftsfamilie“ wird in 15 Fällen „richtig“ verstanden als Familie, aus der man stammt (wobei der Familienbegriff selbst unterschiedlich breit definiert wird). Allerdings gibt es auch fünf Testpersonen (alle deutscher Staatsangehörigkeit), die den Begriff auf ethnische oder regionale Herkunft beziehen und teilweise auf alleine aus dieser Tatsache resultierende (mögliche) Konflikte verweisen. Das Item muss von daher modifiziert werden.

Das Verständnis des Begriffs „akzeptiert“ untermauert diese Feststellung. Interpretationen des Begriffs sind unter anderem „den Segen holen“, „dazu gehören“, „sich vertragen“, „gemocht oder geduldet werden“, „gut heißen“, „herzlich aufgenommen werden“, „respektiert werden“, „tolerieren“, „anerkennen“ oder „von der anderen Familie nicht als Idiot, blöd, nutzlos hingestellt wird“.

k) Es ist in Ordnung, wenn Partnerschaften gleichgeschlechtlich sind. Ja
a) Heutzutage ist es ganz normal, keine Kinder zu haben. Nein
b) Wer sich bewusst gegen Kinder entscheidet wird schräg angesehen. Nein Überwiegend keine Zustimmung.

Im Allgemeinen beurteilen 15 der Testpersonen, dass Paare, die sich bewusst gegen Kinder entscheiden und sich dazu bekennen, in der Gesellschaft negativ bewertet werden. Vier Personen konnten die Aussage nicht richtig beurteilen und eine weitere Person hat die Nachfrage gedanklich nicht erfassen wollen oder können (vgl. Anhang 09 im Bericht, der als PDF angehängt ist).

Auf die Nachfrage, was unter dem Begriff „schräg angesehen“ zu verstehen sei, greifen die Testpersonen auf Formulierungen wie „hinter dem Rücken tuscheln“, „mit dem Finger auf andere zeigen“, „blöde Sprüche kassieren“, „missbilligen“, „Verurteilung“, „schief ansehen“ zurück.

Wer sind die Personen, die „schräg ansehen“? Zehn der Testpersonen äußern sich dahingehend, dass sie von Leuten, die Kinder haben schräg angesehen werden, fünf Personen beantworten die Frage mit dem näheren Umfeld und zwei Testpersonen nennen den Aspekt, dass Leute, welche keine Kinder bekommen können, Leute schräg ansehen, die bewusst keine Kinder möchten.
c) Frauen und Männer ohne Kinder leisten sehr viel im Beruf und sind deshalb für unsere Gesellschaft wichtig. Nein
d) Kinderlose verhalten sich egoistisch, weil sie ein bequemes Leben führen wollen. Nein
a) dass Kinderlose so leben können, wie es Ihnen gefällt Nein
b) dass Kinder bei einer beruflichen Karriere stören Nein
c) dass man sich ohne Kinder viel mehr leisten kann. Nein
d) dass Kinder heutzutage zu teuer geworden sind, das kann sich nicht mehr jeder leisten. Nein