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a) Meine Tätigkeit in der Weiterbildung gibt mir das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. |
Nein |
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Alle 20 Testpersonen geben an, dass diese Aussage „eher“ oder „völlig“ auf sie zutrifft. Auch die Antworten
auf die Probing-Fragen vermitteln den Eindruck, dass alle Testpersonen davon überzeugt sind,
etwas Sinnvolles zu tun, auch wenn (was eher selten der Fall ist) die Ergebnisse ihrer Arbeit nicht immer
unmittelbar ersichtlich sind. Hier einige Beispiele:
- „Die Leute, die ich unterrichte, die brauchen unmittelbar das, was ich unterrichte. Und man
sieht, dass sie Fortschritte machen.“ (TP 03, Antwort: „Trifft völlig zu“).
- „Man hat natürlich ein Erfolgserlebnis, wenn man die Fortschritte von Teilnehmern mitbekommt,
z.B. wenn die Teilnehmer dann besser Deutsch sprechen. Ich unterrichte Deutsch.“ (TP
06, Antwort: „Trifft eher zu“)
- „Ja weil es wirklich schön ist, wenn die Leute zu uns kommen und wirklich etwas lernen wollen,
also sich weiterbilden. Das ist ein schönes Gefühl. Die kommen ja auch aus freien Stücken,
die werden ja nicht gezwungen. Die Arbeit befriedigt einen dann und man weiß, es ist
etwas Sinnvolles. Das hat jetzt zwar keinen Wert in dem Sinne, dass ich etwas herstelle, aber
dadurch, dass ich dazu beitrage, dass die Leute ein Seminar besuchen und man Feedback bekommt,
das gibt einem ein gutes Gefühl.“ (TP 12, Antwort: „Trifft völlig zu“)
- „Es ist schon so, dass wenn Sie Teilnehmer beraten und betreuen, das sind ja Menschen, die
auf der Suche nach Hilfe sind. Also da gibt es schon mehr positive Rückmeldung als negative.
Die sind oft unheimlich dankbar. Da habe ich schon das Gefühl, dass ich den Leuten oft helfen
kann und dass das sinnvoll ist.“ (TP 19, Antwort: „Trifft eher zu“)
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b) Mein Beruf ist anerkannt und geachtet. |
Nein |
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In Item b sind die Antworten etwas weiter gestreut als in Item a und lediglich die Kategorie
„Trifft überhaupt nicht zu“ wird nicht ausgewählt. Hierbei ist auffällig, dass die Hälfte der Testpersonen
die Kategorie „Teils-teils“ wählt.
Die relativ häufige Nennung der „Teils-teils“-Kategorie hängt u.a. damit zusammen, dass einige Testpersonen
angeben, ihr Beruf bzw. ihre Tätigkeit werde zwar von manchen Gruppen (z.B. Teilnehmern)
sehr geachtet, von anderen Gruppen (z.B. Arbeitgebern) jedoch weniger oder überhaupt nicht:
- „Bei denjenigen, die auch wissen, was da geleistet wird, ist es auch geachtet. Andere, die das
nicht kennen, so aus dem Bekanntenkreis oder dem persönlichen Umfeld, die denken, das ist
nur Reden und dafür verdient man auch noch Geld, das würden sie auch gerne haben.“ (TP
10)
Ein Problem besteht bei diesem Item in der Verwendung des Begriffs „Beruf“. Fünf Testpersonen (TP 03,
09, 11, 19, 20) geben an, dass sie die Verwendung des Begriffs „Beruf“ stört und sie die Formulierung
„Tätigkeit“ oder „Arbeitsgebiet“ in Item b bevorzugen würden:
- „Der Begriff „Beruf“ passt nicht so richtig, denn das ist ja kein Beruf, also Sprachtrainerin. Das
ist kein Beruf, das ist ein Kunstwort. ‚Tätigkeit‘ wäre besser.“ (TP 03, Antwort: „Trifft eher zu“)
- „Da hatte ich ein Problem. Das müsste eigentlich heißen ‚meine Tätigkeit in der Weiterbildung‘.“
(TP 09, Antwort: „Trifft eher nicht zu“)
- „Vielleicht wäre ‚Arbeitsgebiet‘ besser, weil der Beruf kann ja manchmal etwas ganz anderes
sein. Wir sind ja alle Angestellte in der Berufsgenossenschaft, nur ich arbeite eben in der
Schulung. Hätte da ‚Arbeitsgebiet‘ gestanden, dann hätte ich anders geantwortet, nämlich
‚trifft eher zu‘.“ (TP 11, Antwort: „Teils-teils“)
- „Wie heißt denn mein Beruf? Da fängt es ja schon an, da ist es schon schwierig. […] Was ich
mache, nennt sich Sachbearbeiterin Lehrgangsorganisation, das ist so ähnlich wie ein Schulsekretariat.
Aber mein Beruf ist eigentlich Soziologin, das habe ich studiert. […] ‚Tätigkeit‘, das
wäre hier klarer." (TP 19, Antwort: „Trifft eher nicht zu“)
- „Mein Beruf? Was heißt mein Beruf? Meine Tätigkeit vielleicht. Das ist ein Formulierungsfehler.
Mein Beruf ist Diplom-Psychologe und Diplom-Gerontologe. Aber meine jetzige Beschäftigung
oder Erwerbstätigkeit ist doch viel wichtiger. Viele Leute sind in diesem Bereich ja berufsfremd
und haben z.B. ein total exotisches Hochschulstudium, aber arbeiten als Sprachlehrer.“
(TP 20, Antwort: „Trifft eher zu“).
Bei dieser Frage tritt ebenfalls das Problem der mehrfachen Beschäftigungsverhältnisse auf. Testperson
02 versucht die Frage sowohl auf ihre Haupterwerbstätigkeit außerhalb der Weiterbildung als auch auf
ihre geringfügige Beschäftigung in der Weiterbildung zu beziehen: „Also als Logistikfachwirt/
Betriebswirt und Weiterbildung, also teils-teils. Kann ich jetzt nicht sagen, ob das wirklich anerkannt
oder geachtet ist.“ |
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a) Ich möchte meine Tätigkeit in der Weiterbildung aufgeben und in einem anderen Beruf neu anfangen. |
Nein |
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b) Ich möchte meine Erwerbstätigkeit (insgesamt) ganz oder vorrübergehend aufgeben. |
Nein |
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c) Ich möchte meine Arbeitszeiten in der Weiterbildung wesentlich verändern, also von Teilzeit in Vollzeit oder von Vollzeit in Teilzeit. |
Nein |
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d) Ich möchte meine derzeitige Form der Erwerbstätigkeit in der Weiterbildung wesentlich ändern, also von angestellt in selbständig bzw. von selbständig zu angestellt. |
Nein |
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e) Ich möchte ein weiteres berufliches Standbein außerhalb der Weiterbildung aufbauen. |
Nein |
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f) Ich möchte nichts an meiner jetzigen Tätigkeit in der Weiterbildung verändern. |
Nein |
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a) Die Tätigkeit im Bereich der Weiterbildung entsprach meinem Berufswunsch |
Nein |
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b) Ich wollte den Beruf wechseln |
Nein |
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