Item List

Frage Thema Item Text Antwort Format Konstrukt Eingesetzte Kogn Techniken Ergebnis
1a. Inwieweit fördert Ihr Arbeitgeber (bzw. fördern Ihre Arbeitgeber) Ihre berufliche Entwicklung und Karriere? Nein
2a. Inwieweit erfordert es Ihre Arbeitssituation, nach Beschäftigungsalternativen Ausschau zu halten? Nein
3a. Inwieweit haben Sie das Gefühl, dass Ihre Arbeit genügend anerkannt wird? Nein Zwei Testpersonen (TP 03, 18) haben Schwierigkeiten mit der Beantwortung von Item 3a, da ihnen unklar ist, ob es hier um die Anerkennung von Seiten des Arbeitgebers oder von Seiten der Kursteilnehmer geht:
  • „Da gibt es zwei Kategorien: Anerkannt von den Teilnehmern und anerkannt vom Bildungsträger. Das müsste vielleicht eindeutig sein. Vom Bildungsträger würde ich sagen eher ‚mäßig‘, von den Teilnehmern ‚ziemlich‘ bis ‚sehr‘. Dann beantworte ich das mal für den Bildungsträger.“ (TP 03)
  • „Das mit der Anerkennung ist auch nicht ganz leicht zu beantworten. Die Menschen, die wir beraten sind durchaus zufrieden und bedanken sich auch für die Beratung. Nur von Seiten des Arbeitgebers vermisse ich das eher.“ (TP 18).
4a. Inwieweit ist in Ihrer beruflichen Tätigkeit der letzten Jahre eine ‚klare Linie‘ erkennbar? Nein Probleme zeigen sich auch bei der Beantwortung von Item 4a. Hier geben zwei Testpersonen (TP 06, TP 19) an, dass der Begriff „klare Linie“ viele Interpretationen zulasse und nicht eindeutig sei:
  • „Was ist damit gemeint? Karriere? Oder Sicherheit? Machen wir mal ‚wenig‘.“ (TP 06)
  • „[TP lacht]. Was immer man unter ‚klare Linie‘ versteht.“ (TP 19)
5a. Wenn Sie an Ihr zukünftiges Berufsleben denken: Inwieweit befürchten Sie, dass Sie mit Ihrem Verdienst Ihren gewünschten Lebensstandard nicht verwirklichen können? Nein Testperson 09 kritisiert außerdem die Skala und weist darauf hin, dass die Labels (gar nicht, wenig, mäßig, ziemlich, sehr) nicht zu allen Items passen:
  • „Die Skala ist blöd für das Item [5a].“ (TP 09)
6a. Inwieweit besteht für Sie persönlich die Wahrscheinlichkeit, in naher Zukunft arbeitslos zu werden? Nein
7a. Inwieweit ist Ihr Arbeitsleben in der Weiterbildung durch die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Unternehmen geprägt? Nein Auch Item 7a nach der Zugehörigkeit zu einem Unternehmen löst bei einigen Testpersonen (TP 14, 16, 19) Verwirrung aus. Testperson 19 (Antwort: „ziemlich“) wundert sich z.B., dass sie hier die Nachfrage nach der Belastung erhält. Sie sehe das eher als etwas Positives an: „Die meisten Freiberufler in der Weiterbildung wünschen sich doch, nur einen Hauptauftraggeber zu haben? Die Sinnhaftigkeit dieser Nachfrage [„Wie stark belastet Sie das?“] erschließt sich mir nicht“.

8a. Inwieweit werden Sie bei Ihrer Arbeit durch unerwünschte Unterbrechungen gestört? Nein In Item 8a wurde der Begriff „Unterbrechungen“ sehr unterschiedlich interpretiert. Testperson 06 ist sich unsicher, ob es hier um Unterbrechungen durch bspw. Ruhestörung oder durch Unterbrechungen aufgrund von Arbeitslosigkeit geht: „Was ist mit ‚Unterbrechungen‘ gemeint? Nachbarn, die schreien oder Arbeitslosigkeit? Das ist mir überhaupt nicht klar“. Testperson 07 denkt an Unterbrechungen ihrer Kurse durch Urlaube oder Geschäftsreisen der Teilnehmer, auf die sie bei der Planung der Kurse Rücksicht nehmen muss. Testperson 20 interpretiert „Unterbrechungen“ ebenfalls nicht als „Störungen am Arbeitsplatz“, sondern als Unterbrechungen in der Zuwendung von Fördermitteln: „Was heißt Unterbrechungen? Das kann natürlich immer mal sein, dass Fördermittel abgestellt werden oder es keine neuen Aufträge gibt.“

9a. Inwieweit fühlen Sie sich in der Arbeit gehetzt, haben Sie Zeitdruck? Nein
10a. Inwieweit kommt es vor, dass Sie, um Ihr Arbeitspensum zu schaffen, Abstriche bei der Qualität der Arbeit machen müssen? Nein Testperson 13 kritisiert außerdem die Skala und weist darauf hin, dass die Labels (gar nicht, wenig, mäßig, ziemlich, sehr) nicht zu allen Items passen:
  • „Das ist aber komisch hier [bei Item 10a]. Die Adjektive passen manchmal nicht, immer dieses ‚mäßig‘, ‚ziemlich‘, ‚sehr‘. Hier [bei Frage 10a] geht es ja eher darum, wie oft man Abstriche machen muss. Da passen die Adjektive nicht richtig.“ (TP 13)