Item List

Frage Thema Item Text Antwort Format Konstrukt Eingesetzte Kogn Techniken Ergebnis
7. Person im Haushalt Ja
Bundesregierung Nein
Polizei Nein
Gesundheitswesen Nein
Öffentlicher Dienst Nein Was verstehen die Testpersonen unter „Öffentlicher Dienst“?
Eine Hälfte der Testpersonen (n = 118) wurde gefragt, was sie in dieser Frage unter dem Begriff „öffentlicher Dienst“ verstanden. Die Testpersonen zeigten ein homogenes und richtiges Verständnis des öffentlichen Dienstes, wobei 60,8 % (n = 59) der Testpersonen Institutionen nannten, 21,6 % (n = 21) Personen und Berufe und 16,5 % (n = 16) sowohl Institutionen als auch Personen und Berufe. Als Institutionen nannten die Testpersonen insbesondere Ämter, Behörden und Ministerien, sowie die Verwaltung im Allgemeinen. Die Testpersonen nannten eine Vielzahl spezifischer Ämter, darunter das Gesundheitsamt, das Finanzamt, die Bundesagentur für Arbeit, das Jobcenter, die Wohngeldbehörde, das Sozialamt, das Jugendamt, Umweltschutzbehörden, das Ordnungsamt, das Bürgeramt, das Einwohnermeldeamt, die Zulassungsstelle oder das Landratsamt. Hinzu kamen Nennungen der Polizei, der Bundeswehr, des Justizvollzugs, des Zolls, der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks. Testpersonen, die sich auf Menschen im öffentlichen Dienst bezogen, erwähnten häufig Beamte oder allgemeiner, dass jemand „für den Staat“ arbeite. Spezifische Berufe, die dabei genannt wurden, waren vor allem Lehrer*innen, Richter*innen und Soldat*innen. Nur einzelne Testpersonen nannten Berufe, die nicht zwingendermaßen Teil des öffentlichen Dienstes sein müssen, wie Krankenpfleger*innen, Ärzt*innen, Erzieher*innen, Bahnfahrer*innen, Räumungsdienste oder Sicherheitsdienste.
Nachrichtenmedien Nein Was verstehen die Testpersonen unter „Nachrichtenmedien“?
Die andere Hälfte der Testpersonen (n = 122) wurde gefragt, was sie in dieser Frage unter „Nachrichtenmedien“ verstand. Die Testpersonen zeigten insofern ein homogenes Verständnis von Nachrichtenmedien, als dass sie sich auf Kanäle bezogen, über die sie aufbereitete Nachrichten beziehen können:
  • „Medien, welche Nachrichten verbreiten, z. B. Focus, Stern etc.“ (TP405)
  • „Alle Medien, die Nachrichten produzieren.“ (TP432)
Die meisten Testpersonen zählten in ihrer Antwort die Kanäle auf, die sie mit Nachrichten in Verbindung bringen. Dabei nannten sie eine breite Spanne an Medien und Formaten. Die am häufigsten genannten Medien waren das Fernsehen (77,1 %, n = 74), Zeitungen (42,7 %, n = 41), Radio (32,3 %, n = 31) und das Internet (15,6 %, n = 15). Bezüglich der Formate nannten die Testpersonen die gesamte Bandbreite von öffentlich-rechtlichen Sendeformaten bis hin zur Boulevardpresse. Nicht selten kombinierten die Testpersonen Medien und Formate in ihren Antworten:
  • „Alle Medien, die Nachrichten verbreiten (TV, Radio, Podcast, Internet…).“ (TP322)
  • „RTL und Zeitungen.“ (TP337)
  • „Tagesschau, Tageszeitung und Berichte im Internet oder TV.“ (TP370)
  • „Sowohl an die Öffentlich-Rechtlichen als auch an private [Medien] und Klatschblätter wie zum Beispiel die BILD.“ (TP445)
  • „Öffentliche TV- und Radiosender, die gebührenfinanziert sind.“ (TP691)
Testpersonen, die angaben, dass sie den Nachrichtenmedien „überhaupt nicht“ vertrauen würden, begründeten dies in der Regel damit, dass die Nachrichtenauswahl von der Politik bestimmt werden würde:
  • „An alle, die das berichten, was ihnen der Staat vorgibt!“ (TP353)
  • „Die Medien dürfen nur das zeigen, was von der Politik kommt. Also alles Lüge.“ (TP784)
Europäische Union Nein
Terrorismus Ja
Klimawandel Ja
Überbevölkerung Ja