Item List

Frage Thema Item Text Antwort Format Konstrukt Eingesetzte Kogn Techniken Ergebnis
Stürme Nein Bei Item c wurden niedrigere Werte damit begründet, dass am Wohnort bisher keine Stürme vorgekommen seien, während Testpersonen, welche einen hohen Wert auswählten, erklärten, dass dies bei ihnen schon der Fall gewesen sei und sie eine Zunahme an Stürmen wahrnehmen würden:
  • „Unsere Region ist nicht davon betroffen.“ (TP265, Skalenwert: 0)
  • „Bisher war meine Region nicht betroffen von starken Stürmen.“ (TP277, Skalenwert: 2)
  • „Ich war selbst schon von einem Sturmschaden betroffen.“ (TP534, Skalenwert: 8)
  • „Weil die Stürme hier immer stärker werden.“ (TP364, Skalenpunkt: 10)
...Windräder gebaut werden sollen? Nein
...eine Hochspannungsleitung in der Erde verlegt werden soll? Nein Eine ablehnende Haltung gegenüber der Verlegung von Hochspannungsleitungen in der Erde (Item b) wurde zumeist damit begründet, dass man Zweifel an deren Sicherheit habe, sie weniger effizient als oberirdische Leitungen und nicht nachhaltig seien oder die erforderlichen Baumaßnahmen abgelehnt würden. Testpersonen, die die Infrastrukturmaßnahmen befürworteten, begründeten dies damit, dass eine Verlegung unter der Erde praktisch, sicher und optisch nicht störend sei:
  • „Ich weiß nicht, ob das sicher ist.“ (TP231, Antwort: Stimme eher nicht zu)
  • „Die Verlegung unter die Erde ist deutlich teurer, mindert die Effizienz und dauert vermutlich länger.“ (TP345, Antwort: Stimme eher nicht zu)
  • „Bietet viele Vorteile (z. B. sicher gegen Stürme, besser für die Umwelt, schöner).“ (TP294, Antwort: Stimme voll und ganz zu)
  • „Ist notwendig für die Zukunft und unter der Erde stört es die Sicht in der Natur nicht.“ (TP382, Antwort: Stimme voll und ganz zu)
Auch wenn der Anteil der Testpersonen, welche bei Item b die Mittelkategorie auswählten, vergleichsweise groß war, wiesen deren Antworten auf die kognitive Nachfrage nicht auf Verständnisprobleme hin, sondern entsprachen eher einer „mittleren“ Zustimmung, d. h. die Maßnahme wurde weder eindeutig abgelehnt noch befürwortet:
  • „Ich bin dafür, wenn sie vernünftig und gut isoliert ist und wenn die Ausgrabungen nicht zu viel Fläche nutzen. Wichtig ist, dass der Ursprungszustand möglichst wieder hergestellt wird bzw. gut von Stromgesellschaften entschädigt wird.“ (TP384, Antwort: Teils-teils)
  • „Ich denke, dass Reparaturarbeiten aufwendig sind, Straßen müssen geöffnet werden etc.“ (TP392, Antwort: Teils-teils)
...eine Hochspannungsleitung mit Masten gebaut werden soll? Nein Bei Item c wurde eine ablehnende Haltung damit begründet, dass Hochspannungsleitungen mit Masten (insbesondere bei Unwettern) eine Gefahr darstellten und sie optisch störend seien. Wer dem Item zustimmte, begründete diese vor allem mit der Notwendigkeit von Masten für die Stromversorgung oder damit, dass diese die Regel seien und man sich bereits daran gewöhnt habe:
  • „Ich denke, das sieht nicht gut aus, da gibt es heute andere Möglichkeiten. Und für die Gesundheit ist es auch nicht gut, diese in seiner Nähe zu haben.“ (TP410, Antwort: Stimme überhaupt nicht zu)
  • „Weil es diese in meinem Umfeld gibt und das quer über Felder. Und wenn wie momentan orkanmäßige Winde wehen, schleudern diese gefährlich in der Luft herum. Ich bin mir nicht sicher, ob diese nicht einmal herunter kommen oder sogar ein Mast umknickt.“ (TP318, Stimme eher nicht zu)
  • „In der Region, in der ich wohne, gibt es Hochspannungsleitungen mit Masten und daher sind wir daran gewöhnt und ich hätte nichts dagegen.“ (TP314, Antwort: Stimme eher zu)
  • „Jeder braucht Strom, also braucht es auch Stromleitungen.“ (TP422, Antwort: Stimme eher zu)
Vereinzelt (n = 4) wurde die Möglichkeit, Hochspannungsleitungen mit Masten am Wohnort der Testpersonen zu bauen, angezweifelt, da sie in einer Großstadt bzw. der Innenstadt wohnten:
  • „Hier ist alles dicht bebaut, wo soll da Platz sein für Hochspannungsleitungen?“ (TP258, Antwort: Stimme eher nicht zu)
  • „Kommt in der Innenstadt nicht vor.“ (TP506, Antwort: Teils-teils)
  • „Die Frage ist eigentlich für mich nicht relevant, weil es nicht machbar ist, durch ein Wohngebiet eine Hochspannungsleitung zu verlegen. Im Gegenteil, bestehende Hochspannungsleitungen werden wegen Bau von Wohnungen rückgebaut.“ (TP296, Antwort: Teils-teils)
  • „Was für ein Unfug. Der Platz in Wohngebieten ermöglicht nicht ansatzweise, dort Hochspannungsleitungen zu bauen. Sollen dafür Wohnhäuser abgerissen werden?“ (TP325, Antwort: Stimme überhaupt nicht zu)
Auch bei Item c wiesen die Antworten der Testpersonen, welche die Mittelkategorie ausgewählt hatten, nicht auf Verständnisprobleme hin, sondern entsprachen eher einer neutralen oder ambivalenten Haltung:
  • „Das kenne ich noch aus meiner Jugend und fand es nicht dramatisch.“ (TP390, Antwort: Teils-teils)
  • „Weil ich nicht genug über die Vor- bzw. Nachteile Bescheid weiß.“ (TP340, Antwort: Teils-teils)
...eine großflächige Solaranlage gebaut werden soll? Nein
...ein modernes Kernkraftwerk in Betrieb genommen werden soll? Nein Bei Item e begründeten die Testpersonen, welche der Aussage nicht zustimmten, ihre Antworten meist mit der Gefahr von nuklearen Unfällen oder damit, dass die Atomenergie eine veraltete und umweltschädliche Technologie sei. Testpersonen, die der Aussage zustimmten, argumentierten dagegen, dass es sich bei der Kernkraft um saubere Energie handele, moderne Kernkraftwerke sicher seien oder Atomenergie notwendig sei, da die ausschließliche Versorgung mit Ökostrom nicht ausreiche:
  • „Ich habe Angst vor einem Unfall, ob material- oder menschenbedingt.“ (TP367, Antwort: Stimme überhaupt nicht zu)
  • „Auch wenn Kernenergie auf dem Papier grüne Energie ist, so stellt sich doch die Frage nach der Endlagerung, die alles andere als nachhaltig ist.“(TP407, Antwort: Stimme überhaupt nicht zu)
  • „Kernkraft ist ein guter Beitrag, um klimaneutral zu werden. Moderne Kernkraftwerke sind sicher.“ (TP339, Antwort: Stimme eher zu)
  • „Kernkraftwerke, ob man sie mag oder nicht, gehören zu den größten Stromlieferanten, die es gibt. Durch die Abschaltung der Kraftwerke entsteht eine solche große Lücke, wodurch man den Strom von anderen Ländern, die ebenso Kernkraftwerke haben, importieren muss.“ (TP472, Antwort: Stimme voll und ganz zu)
Es sollte eine verbindliche Quote für Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft geben. Nein Frage verständlich.
Der Staat sollte sich viel stärker als bisher dafür einsetzen, dass Frauen und Männer gleich bezahlt werden. Nein Frage verständlich.
Schreib- und Redeweisen der gendergerechten Sprache, zum Beispiel "Bürger*innen", sind sinnvolle Maßnahmen, um für mehr Gleichberechtigung zu sorgen. Nein Frage verständlich.
Der Staat sollte es lesbischen und schwulen Paaren erlauben, Kinder zu adoptieren. Nein Frage verständlich.