|
Rund um die Schwangerschaft und Geburt hätte ich Entlastung im Haushalt gebraucht. |
Nein |
|
|
Von den fünf Testpersonen, die die Frage mit „trifft auf mich nicht zu“ beantworteten, begründete eine Testperson dies damit, dass sie sich an der Frageformulierung im Konjunktiv störe:
- „Ob ich Entlastung gebraucht hätte? Die gibt es doch. Ich wähle ‚stimme überhaupt nicht zu‘. [Pause] Nein, ‚stimme voll und ganz zu‘. [Pause] Keine Ahnung, das ist jetzt blöd. Ich habe ja das Recht auf eine Betriebshelferin. Wie löst man das jetzt auf? ‚Hätte ich gebraucht‘ – habe ich bekommen, also ‚trifft auf mich nicht zu‘.“ (TP 06, Antwort: „trifft auf mich nicht zu“)
Auch zwei weitere Testpersonen, die sich auf der Antwortskala verorteten, störten sich an der Verwendung des Konjunktivs:
- „Das kann man vielleicht klüger formulieren: Was haben Sie angenommen, als Sie schwanger waren? Das kann man beschreiben: Haushaltshilfe, Betriebshilfe, so etwas. Aber im Nachhinein zu fragen, ob ich Entlastung gebraucht hätte?“ (TP 09, Antwort: Skalenwert 7, „stimme voll und ganz zu“)
- „Ich hatte ja diese Entlastung im Haushalt. Es ist, wenn man die Frage so im Konjunktiv formuliert, schwer zu sagen. Die hätte ich nicht gebraucht, die habe ich gebraucht. Die [Entlastung] hatte ich auch, insofern hätte ich sie auch gebraucht. Deswegen habe ich ‚stimme voll und ganz zu‘ ausgewählt.“ (TP 10, Antwort: Skalenwert 7, „stimme voll und ganz zu“)
Bei zwei Testpersonen schien es so, dass ihre Erläuterungen nicht zu ihren gewählten Antworten passten. Beide hätten der Aussage zustimmen müssen, wählten aber einen niedrigen Wert. Möglicherweise wird die Interpretation der Antwortskala durch die Verwendung des Konjunktivs erschwert:
- „Man hätte [Unterstützung] gebrauchen können, aber man hat es nicht gekriegt. Mein Umfeld, speziell mein Mann, sagte ‚Du bist eine Frau, du kriegst das Kind, du musst damit umgehen können‘.“ (TP 02, Antwort: Skalenwert 3, entspricht „stimme eher nicht zu“)
- „Bei unserem ältesten Sohn hatte ich tatsächlich eine Betriebshelferin, aber die habe ich dann nach unten geschickt, weil meine Schwiegermutter krank war. Das war dann zu viel.“ (TP 05, Antwort: Skalenwert 2, entspricht „stimme eher nicht zu“)
|
|
Ich fühl(t)e mich mit einem neugeborenen Kind und der Arbeit im Betrieb oft überfordert. |
Nein |
|
|
Testperson 02 erklärte, dass ihre Antworten auf das vierte und fünfte Item miteinander zusammenhingen, da sie sich sowohl während der Schwangerschaft als auch mit Kind mehr Unterstützung und Präsenz von ihrem im Betrieb eingebundenen Ehemann gewünscht hätte. Allerdings gab sie bei beiden Items den Wert 3 ein, obwohl sie ihren Erläuterungen folgend einen Wert am oberen Ende der Skala hätte nehmen müssen.
Bei den anderen Testpersonen passten die Erläuterungen gut zu ihren gewählten Antworten:
- „Ab dem zweiten Kind gab es Momente, in denen ich überfordert war. Da wurde es schon schwierig, mit den Kindern noch zu arbeiten oder Verabredungen einzuhalten. Ich fand die Überforderung und Belastung aber auch nicht stärker [als den angegeben Wert], weil ich nach dem zweiten Kind einen Betriebsleiter eingestellt habe.“ (TP 03, Antwort: Skalenwert 5, entspricht „stimme eher zu“)
- „Überfordert kann man das direkt nicht nennen, sondern, wenn zwei Sachen auf einmal sind: wenn das Kind schreit und du eigentlich schon im Stall sein müsstest. Aber überfordert möchte ich das nicht nennen, sondern, dass man einfach lernen muss, wie man es [verbunden] kriegt. Wobei ich sagen muss, es ist einfach, wenn man gesunde und pflegeleichte Kinder hat, und ich das natürlich eventuell mit kranken Kindern, oder wenn es einem selbst nicht gutgeht, schon einsehe, dass schnell Überforderung zustande kommt. Aber, das ist bei der Pflege von Altenteilern viel schlimmer.“ (TP 06, Antwort: Skalenwert 2, entspricht „stimme eher nicht zu“)
- „Da habe ich ‚stimme voll und ganz zu‘ genommen, weil ich glaube, es ist schon toll, dabei Hilfe von außerhalb zu haben. In so einem Familienbetrieb, wo sich der Betriebsleiter nur sehr bedingt zurücknehmen kann, wie mein Mann es tut oder getan hat, fand ich das manchmal einfach nicht schön.“ (TP 10, Antwort: Skalenwert 7, „stimme voll und ganz zu“)
|
|
Landwirtschaft im engeren Sinne einschließlich Gartenbau, Obst- und Weinbau, Sonderkulturen o. Ä. und staatlicher Förderung |
Nein |
|
|
|
|
Einkommensquellen mit Bezug zum Betrieb (auch gewerblich), z. B. Direktvermarktung, hofeigene Verarbeitung, Tourismusangebote, soziale und Bildungsangebote, Pferdepension und Reiten, Lohnarbeit, Erzeugung erneuerbarer Energien (Solar, Wind, Biogas), Forst und Holz, Vermietung und Verpachtung von Land und Gebäuden des Betriebs |
Nein |
|
|
|
|
a. Haben Sie Wahlveranstaltungen oder Kundgebungen von Parteien besucht? |
Nein |
|
|
|
|
b. Haben Sie E-Mails oder SMS von Parteien erhalten? |
Nein |
|
|
|
|
c. Haben Sie Informationsmaterial von Parteien, wie z. B. Flugblätter, Handzettel, Broschüren oder Postwurfsendungen, gelesen? |
Nein |
|
|
|
|
d. Haben Sie Wahlanzeigen von Parteien in Zeitungen oder Zeitschriften gelesen? |
Nein |
|
|
|
|
e. Haben Sie Wahlplakate von Parteien oder Kandidatinnen und Kandidaten gesehen? |
Nein |
|
|
|
|
f. Haben Sie einen oder mehrere Wahlkampfstände hier im Ort besucht? |
Nein |
|
|
|