Multi-Item-Skala:

Itemtext:

... später über mehr finanzielle Mittel verfügt.

Verschiedene Antwortformate getestet:

Nein

Befund zum Item:

Item 2: Was verstehen die Befragten in dieser Aussage unter „mehr finanziellen Mitteln“?

Der Begriff „mehr finanzielle Mittel“ wurde von den Testpersonen als Sammelbegriff für unterschiedliche ökonomische Ressourcen verstanden. Darunter fassten die Befragten insbesondere Einkommen bzw. Gehalt, Ersparnisse und Rücklagen, Vermögen, Immobilien sowie Investitionen. Diese verschiedenen Ressourcenarten wurden häufig gemeinsam genannt und nicht klar voneinander abgegrenzt.

  • „Also ich habe ans Einkommen gedacht, vielleicht auch Mieterträge. Sie braucht nicht mehr Geld, als wir im Moment als Familie zur Verfügung haben.“ (TP01, Antwort: stimme nicht zu)
  • „Dass er ein höheres Monatsgehalt hat, dass ihm einfach im Monat mehr zur Verfügung steht. Und er sich vielleicht auch ein größeres Polster, ein Rücklagenpolster gebildet hat, durch Aktien, ETFs oder so.“ (TP08, Antwort: stimme voll und ganz zu)
  • „Eigentlich Einkommen und Vermögen. Oder auch Immobilien, so etwas.“ (TP20, Antwort: stimme voll und ganz zu)
  • „Dazu zählt für mich das Gehalt als auch das Vermögen, das sie von uns mitbekommt.“ (TP24, Antwort: stimme eher nicht zu)

Die Testpersonen, die der Aussage nicht zustimmten, unterschieden sich in ihrem Begriffsverständnis nicht von den übrigen Befragten. Auch sie interpretierten „mehr finanzielle Mittel“ im Sinne höherer ökonomischer Ressourcen. Die Ablehnung der Aussage lässt sich vielmehr darauf zurückführen, dass die eigene finanzielle Situation als ausreichend eingeschätzt wurde und ein zusätzliches Mehr an finanziellen Mitteln für das Kind nicht als notwendig erachtet wurde (s. z. B. Zitat von TP01 oben).

Empfehlungen:

Item 2:

Der Begriff „mehr finanzielle Mittel“ wurde von den Testperson homogen im Sinne höherer finanzieller Ressourcen verstanden, sodass eine Überarbeitung des Items nicht erforderlich scheint.