Pretest-Datenbank

Projektname: Vermögenssurvey

  1. Allgemeine Informationen: Die Haushaltsauflistung

    Für die Vergleichbarkeit der in der Haupterhebung zu generierenden Daten über die Länder hinweg, aber auch für die Qualität der deutschen Daten, ist es wichtig, dass Personen richtig, d.h. Entsprechend einer vorgegebenen Definition, zu Haushalten zugeordnet werden.

    Im Pretest sollte geprüft werden, ob die vorliegenden Fragen diese Zuordnung leisten können. Dabei war insbesondere die Zuordnung zeitweilig abwesender Haushaltsmitglieder oder solcher, die in bestimmter Hinsicht mehreren Haushalten angehören, kritisch.

    Da die befragten Haushalte fast ausschließlich aus Zwei-Personen-Haushalten mittleren bis höheren Alters bestanden (was vermutlich eine Folge der Tatasche ist, dass die Zielhaushalte zum Teil vermögend sein sollten, auf jeden Fall aber über ein Depot bei einer Bank oder vergleichbaren Einrichtung verfügen sollten), ist diese Frage durch den Pretest empirisch nicht zu beantworten. Tatsache ist, dass in keinem Fall Zweifel bestanden, ob erwachsene Kinder mit eigenem Haushalt zum Haushalt der Testpersonen gezählt werden sollten oder nicht; Tatsache ist auch, dass es kaum Zweifel bei der Zuordnung bzw. Nicht-Zuordnung in Frage kommender Personen gegeben hat. Auf die Frage, ob es Personen gäbe, bei denen man nicht sicher sei, ob sie zum Haushalt gehören oder nicht, wurde 14 mal klar mit „Nein“ geantwortet; nur ID 11 schränkte ein: „Nein, höchstens die Schwiegermutter unten in der Kellerwohnung“ (Der Haushalt der ID besteht aus zwei Eltern und deren erwachsenem Sohn; die Schwiegermutter lebt separat in der Kellerwohnung des Hauses und wird von den Haushaltsmitgliedern betreut und bewirtschaftet). Die befragten Personen wissen also, wen sie zum Haushalt rechnen müssen und wen nicht, und sie haben keinen Zweifel an der Richtigkeit ihrer Auflistung.
  2. Fragetext: Im Laufe der Befragung werde ich Ihnen eine Reihe von Fragen zum [ausgewählten] Haushalt stellen. Damit klar ist, welche Personen mit einbezogen werden sollen, muss ich Ihnen zunächst ein paar Fragen zur Zusammensetzung des Haushalts stellen.
  3. Instruktionen: INT.: KT ist eine Ersatzperson?
  4. Antwortkategorien:

    Ja, KT ist Ersatzperson

    Nein, KT ist keine Ersatzperson


    1. Empfehlungen: Keine Empfehlungen.
  1. Eingesetzte kognitive Technik/en: General Probing.
  2. Befund zur Frage: Alle 15 befragten Personen sind Angehörige des jeweiligen Haushaltes und somit keine Ersatzpersonen. Da keine der Testpersonen als „Ersatzperson“ aufgetreten ist, gehen alle Befragungen von Frage 5 aus direkt zu Frage 6.
  1. Thema der Frage: Demografie
  2. Konstrukt: Kompetenzträger Haushaltsfinanzen