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  1. Projektname: Familienbezogene Leitbilder
  2. Untertitel/Art des Pretests: Kognitiver Pretest
  3. Auftraggeber: Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB)
  4. Ansprechpartner: Kerstin Ruckdeschel
  5. DOI des Datensatzes im GESIS Datenarchiv: dx.doi.org/10.4232/1.12648
  6. Projektbeschreibung: Das Projekt „Familienbezogene Leitbilder“ des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) beschäftigt sich mit der Frage, auf welche Weise familienbezogene Leitbilder Einfluss auf das generative Verhalten in Deutschland haben. Es soll geklärt werden, welche Leitbilder sich hinsichtlich des generativen Verhaltens überhaupt identifizieren lassen, welche Zusammenhänge zwischen einzelnen Leitbildern, dem Kinderwunsch und der realisierten Kinderzahl bestehen und wie Leitbilder das generative Verhalten beeinflussen.
    Als empirische Grundlage zur Beantwortung dieser Fragen sollen die Daten aus ca. 5.000 telefonischen Interviews dienen, die voraussichtlich im Herbst 2012 durchgeführt werden sollen. Zur Vorbereitung dieser Befragung sollten ausgewählte Teile des Fragebogens unter methodischen und fragebogentechnischen Aspekten einem kognitiven Pretest unterzogen, aufgrund der Testergebnisse überarbeitet und – wo möglich – verbessert werden.
  7. Anzahl Testpersonen: 20
  8. Auswahl und Merkmale der Testpersonen: Quotenauswahl. Die Auswahl der Testpersonen erfolgte nach den Quoten Geschlecht, Schulbildung, mit Kindern und ohne Kindern:
      Intendierte Quote:
    • 2 Männer und 2 Frauen, Hauptschulabschluss oder weniger, mit Kindern
    • 1 Mann und 1 Frau, Hauptschulabschluss oder weniger, ohne Kinder
    • 2 Männer und 2 Frauen, Mittlere Reife, mit Kindern
    • 2 Männer und 2 Frauen, Mittlere Reife, ohne Kinder
    • 1 Mann und 1 Frau, Fachoberschulabschluss/Abitur, mit Kindern
    • 2 Männer und 2 Frauen, Fachoberschulabschluss/Abitur, ohne Kinder

      Realisierte Quote:
    • 2 Männer und 2 Frauen, Hauptschulabschluss oder weniger, mit Kindern
    • 1 Mann und 1 Frau, Hauptschulabschluss oder weniger, ohne Kinder
    • 3 Männer und 2 Frauen, Mittlere Reife, mit Kindern
    • 1 Mann und 2 Frauen, Mittlere Reife, ohne Kinder
    • 1 Mann und 1 Frau, Fachoberschulabschluss/Abitur, mit Kindern
    • 2 Männer und 2 Frauen, Fachoberschulabschluss/Abitur, ohne Kinder
  9. Befragungsmodus im Pretest: CAPI
  10. Thema: Sozialisation & Familie
  11. Feldzeit des Pretests: 02/2012 - 03/2012
  12. DOI: 10.17173/pretest42
  13. Pretestbericht (Deutsch):
  14. Zitation: Porst, R., Lenzner, T., Bischof, L.-M. (2012): Familienbezogene Leitbilder. Kognitiver Pretest. GESIS Projektbericht. Version: 1.0. GESIS - Pretestlabor. Text.

Fragenummer Pretestergebnisse Typ Konstrukt
1 Ich lese Ihnen jetzt einige Gruppen von Personen vor, und Sie sagen mir bitte zu jeder Gruppe, ob das für Sie eine Familie ist oder nicht. Antworten Sie bitte immer nur mit Ja oder Nein. Gesamtskala Verständnis Familie
2 Ich lese Ihnen die Gruppen jetzt noch einmal vor, und Sie sagen mir bitte – unabhängig von Ihrer eigenen Meinung – ob die jeweilige Gruppe heutzutage ganz allgemein als Familie wahrgenommen wird oder nicht. Antworten Sie bitte wieder nur mit Ja oder Nein. Gesamtskala Wahrnehmung als Familie
3 Ich lese Ihnen jetzt einige Aussagen über Partnerschaften vor, und Sie sagen mir bitte zu jeder davon, ob Sie ihr voll und ganz zustimmen, eher zustimmen, eher nicht zustimmen oder überhaupt nicht zustimmen. Gesamtskala Verständnis von Partnerschaft
4 Was ist aus Ihrer persönlichen Sicht die ideale Kinderzahl für eine Familie in Deutschland? Einzelfrage Ideale Kinderzahl in Deutschland
5 Was denken Sie, wie würde die Mehrheit der Deutschen diese Frage beantworten? Einzelfrage Ideale Kinderanzahl in Deutschland
6 Ich lese Ihnen jetzt einige Aussagen zur Kinderlosigkeit vor, und Sie sagen mir bitte zu jeder davon, ob Sie ihr voll und ganz zustimmen, eher zustimmen, eher nicht zustimmen oder überhaupt nicht zustimmen. Gesamtskala Meinung zu Kinderlosigkeit
7 Wie wichtig sind Ihrer Meinung nach die folgenden Gründe dafür, dass immer mehr Menschen keine Kinder haben? Ich lese Ihnen jetzt einige Aussagen dazu vor, und Sie sagen mir zu jeder, ob Sie ihr voll und ganz zustimmen, eher zustimmen, eher nicht zustimmen oder überhaupt nicht zustimmen. Gesamtskala Gründe für Kinderlosigkeit
8 Was denken Sie: Wie stark lassen sich Menschen von den folgenden Dingen leiten, wenn sie sich für Kinder entscheiden? Ich lese Ihnen jetzt einige Aussagen vor, und Sie sagen mir bitte zu jeder, ob sich Menschen davon sehr stark leiten lassen, eher stark, eher wenig oder überhaupt nicht. Gesamtskala Gründe für die Entscheidung Kinder zu bekommen
9 Kinderreiche Familien sind selten geworden. Was denken Sie ist das Image von Kinderreichen in unserer Gesellschaft. Ich lese Ihnen jetzt einige Aussagen dazu vor, und Sie sagen mir bitte zu jeder davon, ob sie voll und ganz zutrifft, eher zutrifft, eher nicht zutrifft oder überhaupt nicht zutrifft. Gesamtskala Image von kinderreichen Familien
10 Inwieweit treffen die folgenden Aussagen Ihrer Ansicht nach zu – voll und ganz, eher, eher nicht oder überhaupt nicht? Gesamtskala Eltern und Kinder
11 Inwieweit würden die meisten Menschen in Deutschland den folgenden Aussagen zustimmen – voll und ganz, eher, eher nicht oder überhaupt nicht? Gesamtskala Gesellschaftliche Bewertung: Eltern und Kinder
12 Was sollte ein Vater nach der Geburt seines Kindes am ehesten tun? Einzelfrage Tätigkeit des Vaters nach der Geburt
13 Ich lese Ihnen jetzt einige weitere Aussagen vor, und Sie sagen mir bitte zu jeder davon, ob Sie ihr voll und ganz zustimmen, eher zustimmen, eher nicht zustimmen oder überhaupt nicht zustimmen. Gesamtskala Wohl des Kindes
14 Sagen Sie mir bitte zu jeder der folgenden Aussagen, ob Sie ihr voll und ganz zustimmen, eher zustimmen, eher nicht zustimmen oder überhaupt nicht zustimmen. Gesamtskala Erziehung der Kinder