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Projektname: Erwerbstätigenbefragung 2016

  1. Fragetext: Wie ist das Verhältnis von Frauen und Männern in Ihrem Betrieb?
  2. Instruktionen: INT: Vorgaben vorlesen!
  3. Antwortkategorien:

    etwa ausgeglichen

    eher mehr Frauen

    eher mehr Männer oder

    können Sie dies nicht einschätzen

    Keine Angabe


    1. Empfehlungen: Frage:
      Um Missverständnisse zu vermeiden, empfehlen wir die Art des Verhältnisses zu spezifizieren: „Wie ist das zahlenmäßige Verhältnis von Frauen und Männern in Ihrem Betrieb?“

      Antwortoptionen:
      Die Antwortkategorien erweitern um „nur Frauen“ und „nur Männer“:
      Etwa ausgeglichen, mehr Frauen, nur Frauen, mehr Männer, nur Männer oder können Sie dies nicht einschätzen?
  1. Eingesetzte kognitive Technik/en: Emergent Probing, Confidence Rating.
  2. Befund zur Frage: Auf die Frage, wie das Verhältnis von Frauen und Männern in ihrem Betrieb sei, gaben drei Testpersonen an, dass es etwa ausgeglichen sei. Sechs Testpersonen meinten, es seien eher mehr Frauen und fünf Testpersonen gaben an, dass es eher mehr Männer gebe. Insgesamt waren sich bei dieser Einschätzung alle Testpersonen bis auf Testperson 10, die sich „eher unsicher“ war, „sehr sicher“ oder „eher sicher“. TP 10 erläuterte, dass sie „nicht sagen kann, ob das jetzt ausgeglichen ist oder ob es noch ein bisschen mehr Frauen“ sind, da sie in einem großen Betrieb mit circa 80 Angestellten beschäftigt sei.

    Einem Befragten (TP 06) war es nicht möglich sich in den Antwortkategorien zu verorten, da es in seinem Betrieb keine Frauen gibt. Er ist Platzwart auf einem Tennisplatz und erläutert: „Null Frauen haben wir“. Zwar gebe es in dem Tennisverein Spielerinnen, die auch „gewisse Arbeitsstunden abgleichen“ müssen, diese seien jedoch nicht angestellt, wie er.
  1. Thema der Frage: Arbeit & Beruf
  2. Konstrukt: Betriebsstruktur nach Geschlecht